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Das Solothurnische Kuratorium für Kulturförderung überreicht im Auftrag des Regierungsrates
Eli Equagoo
Bildender Künstler
einen Förderpreis für Bildende Kunst 2026 in der Höhe von 15'000 Franken.
Eli Equagoo wurde 2000 in Solothurn geboren, wo er auch heute lebt und arbeitet. Seit 2025 studiert er im Bachelor-Lehrgang Kunst und Vermittlung an der Hochschule Luzern. Seine künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Malerei und Installation und entsteht sowohl in individuellen als auch kollektiven Arbeitsprozessen. 2023 und 2024 wurden Eli Equagoos Werke an den Kantonalen Jahresausstellungen der Solothurner Künstlerinnen und Künstler gezeigt. Mit dem Kollektiv «beshesh», das aus verschiedenen jungen Solothuner Kunstschaffenden besteht, realisierte er 2025 unter anderem die Installation «50 × 50» im Rahmen des 175-Jahr-Jubiläums des Kunstvereins Solothurn.
In seiner künstlerischen Praxis untersucht Eli Equagoo Fragen von Erinnerung, Identität und Zugehörigkeit. Ausgangspunkt seiner Arbeiten bilden persönliche Erfahrungen und Beobachtungen aus seinem unmittelbaren Umfeld. Eli Equagoo verfolgt eine dialogische Praxis, die von Offenheit, Reflexivität und einem Interesse am Austausch geprägt ist. Sein besonderes Interesse gilt dem Fragmentarischen und Unfertigen sowie der Visualisierung von Erinnerungen und Anekdoten, die individuell geprägt und zugleich kollektiv nachvollziehbar sind. In seinen Arbeiten überlagern sich unterschiedliche, teils widersprüchliche Bildwelten. Die Werke sind bewusst offen angelegt und entwickeln sich in prozesshaften Arbeitszusammenhängen weiter.
Für die Weiterentwicklung seiner künstlerischen Projekte erhält Eli Equagoo von der Fachkommission Bildende Kunst und Architektur des Kantonalen Kuratoriums für Kulturförderung einen Förderpreis Bildende Kunst 2026.
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